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November 10, 2008

Das Zahnarztstudium

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Der Gang zum Zahnarzt ist für viele Menschen mit sehr viel Angst verbunden. Doch was macht einen Zahnmediziner zu dem was er ist und welche Ausbildung muss er absolvieren, um als Arzt in einer Praxis arbeiten zu können?
Ein Studium das zum Zahnmediziner, also zum Zahnarzt ausbildet, gehört zu den teuersten Studienrichtungen überhaupt. Mehrere Tausend Euro bedarf es allein an Materialkosten, um einen Studenten vollständig ausbilden zu können. In Deutschland gliedert sich das Studium in zwei Bereiche. Das vorklinische und das klinische Studium. Im ersten Teil werden medizinische Grundlagen vermittelt, die durch Vorlesungen und Übungen in Physik, Chemie, Biologie, Physiologie usw. vermittelt werden.

Am Ende des vorklinischen Studiums steht das Physikum, also die zahnärztliche Vorprüfung. Nach erfolgreicher Absolvierung dieser Prüfung darf der Student sein Studium in einer universitären Zahnklinik fortsetzen. Während weiterer 5 Semester darf er nun mit anderen Kollegen Patienten beaufsichtigen und behandeln. Das Staatsexamen schließt die Ausbildung als Zahnmediziner nach üblicherweise 10 Semestern ab. Die mündliche Prüfung umschließt viele verschiedene Gebiete wie z.B. Zahnerhaltung, Kieferorthopädie, Radiologie, Dermatologie, Pathologie, Pharmakologie und dergleichen und wird mit einigen schriftlichen Prüfungen verbunden.
Der offizielle Titel eines Zahnarztes lautet „Dr. med. dent.“, was die Abkürzung für „Doctor medicinae dentariae“ ist. Ein im öffentlichen Dienst angestellter Zahnarzt verdient im Durchschnitt zwischen drei und fünf Tausend Euro monatlich.

Das klassische Zahnarztstudium ist wohl mitunter eines der schwierigsten und teuersten Studien überhaupt. Neben der Ausbildung zum Zahnarzt, muss man im ersten Abschnitt eine allgemeine ärztliche Ausbildung absolvieren, die sich natürlich nicht nur auf den Zahnbereich beschränkt.
Grundsätzlich muss jeder Absolvent eines Studiums der Zahnmedizin die volle Befähigung besitzen, um selbstständig in diesem Bereich tätig zu sein. Das Wissen umfasst sowohl das theoretische Wissen über Krankheiten, Entstehungen, Vorbeugungen und Ursachen, als auch die notwendigen Fähigkeiten zur Behandlung und Bekämpfung.

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